Bleirohre im Altbau – Hamburg
Altbauten bergen besondere Herausforderungen: versteckte Leitungen, verschiedene Umbauphasen und mehrere Generationen von Rohrmaterialien können in einem Gebäude zusammentreffen.
Versteckte Leitungen
In Altbauten verlaufen Trinkwasserleitungen oft in Wänden, unter Putz oder in nicht dokumentierten Schächten. Eine vollständige Erfassung erfordert Erfahrung und systematische Prüfung durch einen Fachbetrieb.
Mehrere Materialgenerationen
Über Jahrzehnte wurden verschiedene Materialien verbaut: Blei, verzinkter Stahl, Kupfer, Kunststoff. In einem Gebäude können mehrere Materialien in unterschiedlichen Abschnitten vorhanden sein.
Teilrenovierungen und Umbauten
Frühere Renovierungen haben möglicherweise nur Teile der Installation erneuert. Bad und Küche können mit modernen Leitungen versehen sein, während Steigleitungen oder Kellerleitungen noch Blei enthalten.
Steigleitungen und Stränge
Die vertikalen Leitungen zwischen den Stockwerken sind bei Altbauten besonders zu prüfen. Sie führen durch mehrere Wohnungen und sind oft schwer zugänglich.
Bäder, Küchen und Schächte
Diese Bereiche sind die Hauptentnahmestellen für Trinkwasser und damit die kritischsten Abschnitte. Oft liegen hier verschiedene Leitungsgenerationen nebeneinander.
Denkmalschutz
Bei denkmalgeschützten Gebäuden können zusätzliche Auflagen für Wandöffnungen und Leitungsverlegung bestehen. Die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde ist frühzeitig einzuplanen.
Gebäude und Leitungsumfang beschreiben – mögliche Vermittlung prüfen lassen.
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